Ölabscheider im Einsatz zur Grundwasser- und Entwässerungssicherung
Ein schwerer Unfall, an dem ein Tanklaster und eine Straßenbahn beteiligt waren (Brandereignis) zeigt, wie schnell bei Havarien ölhaltiges Löschwasser und kontaminiertes Oberflächenwasser in die Umgebung gelangen können. Für eine derwartige Situation wird in der Praxis häufig kurzfristig eine mobile Abscheidung (Schlammfang + Koaleszenzabscheider) in die Entwässerung eingebunden, um Pumpwasser/Abstrom prozessklar zu behandeln und die weitere Behandlung bzw. Entsorgung zu strukturieren.
| Use-Case | Abscheidung von Öl aus ölhaltigem Wasser (z. B. Löschwasser, Oberflächenwasser, Pumpwasser) im Havarie-/Sanierungsumfeld |
| System | Mobiler Ölabscheider NG 10 mit Koaleszenzstufe + 2.500 l Schlammfang |
| Hydraulische Leistung | 10 l/s |
| Ölspeicher | 210 l |
| Material | Edelstahl 1.4301 |
| Norm-/Prüfhinweis (Produktangabe) | Prüfzeugnis (LGA Bayern) nach DIN 1999 sowie EN 858 |
Nach Brand- und Havarielagen (z. B. Tanklasterereignis) fallen Gemische aus Löschwasser, Regenwasser, Kraftstoff-/Ölanteilen und Feststoffen an. Das Wasser muss häufig abgepumpt und kontrolliert in einen Behandlungspfad geführt werden, bevor es weitergeleitet oder abtransportiert wird.
Ein mobiler Ölabscheider NG 10 wird als Zwischenstufe in die Entwässerung eingesetzt: zuerst Schlammfang (2.500 l) zur Beruhigung/Feststoffabscheidung, dann Koaleszenzstufe zur Trennung von Öl und Wasser. Die Systemdaten (10 l/s, Ölspeicher 210 l, Edelstahl 1.4301) sind für robuste, kurzfristige Einsätze ausgelegt.
Die Abscheiderstufe schafft eine saubere Trennung für die weitere Behandlung: Feststoffe/Schlamm werden im Schlammfang gesammelt und Öl wird im Speicher vorgehalten. Das Wasser kann anschließend standortabhängig weiterbehandelt (z. B. weitere Filtration/Beprobung) und abgeführt werden.
Hinweis
Konkrete Einleit- und Entsorgungswege, Beprobung, Grenzwerte und Freigaben sind standort- und behördenabhängig und müssen im Einsatzfall projektspezifisch festgelegt und dokumentiert werden.