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Ausgangslage

Warum die Kraftstoffversorgung für TK-Betreiber zur Pflichtaufgabe wird

Mobilfunkmasten, 5G-Basisstationen und Vermittlungsstandorte gelten nach dem KRITIS-Dachgesetz (CER-Richtlinie 2026) als kritische Infrastruktur. Das bedeutet: Betreiber müssen die physische Widerstandsfähigkeit ihrer Anlagen nachweisbar sicherstellen – und das gilt ausdrücklich auch für die Kraftstoffversorgung der Netzersatzanlagen (NEA).

In der Praxis zeigen Audits immer wieder dasselbe Muster: Das NEA-Aggregat ist vorhanden, aber die Kraftstoffreserve reicht nicht für das geforderte Autarkie-Ziel – oder die Nachbetankungsverantwortung ist nicht schriftlich geregelt. Genau hier entsteht das Compliance-Risiko.

Was das für TK-Betreiber konkret bedeutet:

  • BNetzA fordert für TK-KRITIS-Standorte definierte Mindest-Autonomiezeiten (i.d.R. 72 Stunden)
  • BSI TR-03160 verlangt dokumentierte Resilienzmaßnahmen für Mobilfunkinfrastruktur
  • Fehlende Protokolle gelten in Audits als gleichwertig zu fehlender Hardware
  • Miet-Tankanlagen sind der schnellste Weg zur auditfähigen Autarkie – ohne Baugenehmigung
  • HVO/XTL reduziert Kraftstoff-Alterungsrisiken bei langen Standby-Zeiten

Rechtliche Grundlagen

Normen & Pflichten für KRITIS-Betreiber in der Telekommunikation

Telekommunikationsunternehmen sind von mehreren regulatorischen Rahmenbedingungen gleichzeitig betroffen. Die folgende Übersicht zeigt die zentralen Pflichtfelder, die bei der Planung von NEA-Tanklösungen berücksichtigt werden müssen.

Hinweis: Dieser Überblick ist eine Fachinformation und ersetzt keine Rechts- oder Fachplanerberatung. Anforderungen können je nach Standort, Schutzgebietslage und Bundesland abweichen.

KRITIS-DachG / CER-Richtlinie
Physische Resilienz, Nachweis- & Dokumentationspflicht für KRITIS-Betreiber

BSI TR-03160
Resilienzanforderungen für Mobilfunkinfrastruktur (Standort, NEA, Kraftstoff)

TKG §168 / BNetzA
Ausfall- & Notfallsicherheit für TK-Anbieter, Mindest-Autonomiezeiten

AwSV (Anlagenverordnung)
Anforderungen an Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen

WHG §62 / §63
Betreiberpflichten, Anlagensicherheit

ADR (Gefahrguttransport)
Transport von Kraftstoffen & Gefahrgut auf der Straße

EN 12285 (doppelwandige Stahltanks)
Bau- & Prüfanforderungen Lagertanks

EN 15940 (HVO/XTL)
Kraftstoffqualität für Standby-NEA mit langen Standzeiten

⚠ Die häufigste Audit-Falle: Hardware vorhanden – Prozess fehlt

NEA-Aggregate bestehen den Hardware-Check. Kritisch wird es bei der Prozess- und Dokumentationsebene: Kraftstoffreserve nicht ausreichend für das geforderte Autarkie-Ziel, Nachbetankungsverantwortung nicht schriftlich geregelt, fehlendes Übergabeprotokoll, kein Testlauf-Nachweis. Genau diese Lücken schließt Zieglmeier – mit zertifizierter Technik und vollständiger Auditdokumentation aus einer Hand.

Projektanfrage

Fragen zu BSI TR-03160, AwSV oder Ihrem Telekommunikations-KRITIS-Projekt?

Wir klären Normenanforderungen standortbezogen und dimensionieren die passende Mietlösung - auditfähig für BSI- und BNetzA-Überprüfungen.

Diekt anrufen - Mo-Fr 7-17 Uhr
+49 8252909 620

Nico Zieglmeier
Geschäftsführer - Zieglmeier Handels GmbH

Einsatzszenarien

Wann TK-Betreiber NEA-Miet-Tankanlagen einsetzen

Miet-Tankanlagen sind kein Dauerpflaster, sondern ein strategisches Werkzeug. Diese sechs Szenarien decken den typischen Bedarf in der Telekommunikationsinfrastruktur ab.

01

Autonomieziel verfehlt

Die vorhandene Reservekapazität reicht nicht für 72h. Ein Miet-Tank erhöht die Autarkiezeit ohne Baumaßnahme – auditfähig in wenigen Tagen.

72h-Anforderung

Sofort lieferbar

Kein Baurecht

02

NEA-Revision & Wartung

Während das Aggregat gewartet oder ausgetauscht wird, sichert ein Miet-Tank die Kraftstoffversorgung der Ersatz-NEA – lückenlose Betriebsdokumentation inklusive.

Revision

Temporär

Protokolliert

03

5G-Rollout

Neue Basisstationen werden aktiviert, bevor die permanente Infrastruktur steht. Miet-Tankanlagen sichern den KRITIS-Betrieb ab Tag 1 – skalierbar über viele Standorte.

Multi-Standort

Rollout

Bundesweit

04

Audit-Vorbereitung

Vor BSI- oder BNetzA-Audits wird die Dokumentationskette vervollständigt: Übergabeprotokoll, Einweisung, Testlauf-Nachweis, Kraftstoffstrategie – alles aus einer Hand.

BSI

BNetzA

Auditfähig

05

Notfall & Krisenreaktion

Bei ungeplanten Ausfällen oder Extremereignissen liefert Zieglmeier betriebsbereite Tankanlagen kurzfristig – auch bei mehreren betroffenen Standorten gleichzeitig.

Notfallversorgung

Kurzfristig

06

Capex vermeiden

Investitionsbudgets schonen: Miet-Tankanlagen sind Betriebskosten, keine Investition. Ideal für Betreiber, die KRITIS-Compliance ohne Anlagenvermögen sicherstellen wollen.

OPEX-Modell

Kein Capex

Produkte & Lösungen

NEA-Tankanlagen für Telekommunikations-Infrastruktur mieten

Alle Systeme sind doppelwandig, AwSV-konform und verfügen über eine aktive Vakuum-Lecküberwachung. Lieferung, Aufbau und Einweisung bundesweit inklusive – mit vollständiger Übergabedokumentation.

Dauerhaft kaufen statt mieten
Für permanente Infrastrukturinvestitionen finden Sie zertifizierte Dieseltanks zum Kauf auf unserem Schwesterportal tankhandel.de.

Unser Prozess

Von der Anfrage zur auditfähigen Tankanlage – in 5 Schritten

Transparenter Ablauf, klare Verantwortlichkeiten – für reibungslose Projekte auch bei mehreren Standorten gleichzeitig.

1

Anfrage & Bedarfscheck
Autarkie-Ziel, Verbrauch, Standort(e), Aufstellbedingungen – wir klären alles in einem kurzen Gespräch.

2

Auswahl & Dimensionierung
Wir empfehlen das passende Tankmodell inkl. Sicherheitspuffer und standortbezogener AwSV-Prüfung.

3

Lieferung & Aufbau
Betriebsfertige Lieferung bundesweit. Aufbau, Anschluss und Einweisung vor Ort durch geschulte Monteure.

4

Übergabe & Dokumentation
Übergabeprotokoll, Einweisungsnachweis, Ansprechpartner- und Eskalationsplan – alles auditfähig.

5

Laufender Betrieb & Rückgabe
Auf Wunsch: laufende Betankungslogistik, Testlauf-Protokolle, definierter Rückgabezustand.

Referenzprojekte

Projekte aus der Telekommunikationsinfrastruktur

Aus Gründen der Diskretion und vertraglicher Vertraulichkeit nennen wir keine Kundennamen. Die folgenden anonymisierten Projektzusammenfassungen beschreiben reale Einsätze.

Mobilfunk / Flächenrollout

Absicherung verteilter Basisstationen während 5G-Rollout-Phase

Anzahl Standorte 38 Masten
Tankgröße je Standort 950 Liter
Autonomieziel 72 Stunden
Ausführung Doppelwandig, AwSV
Projektdauer ca. 6 Monate Miete

Anonymisiertes Referenzprojekt

Telekommunikation / Hauptvermittlung

NEA-Überbrückung während Netzleitstellenumbau

Standorte 1 Hauptstandort
Tankgröße 20.000 Liter
Autonomieziel 120 Stunden
Besonderheit HVO-Kraftstoff
Projektdauer Revisionsphase 8 Wochen

Anonymisiertes Referenzprojekt

Internet / Backbone-Infrastruktur

Audit-Vorbereitung: Kraftstoffversorgung dokumentiert

Standorte 4 Backbone-Knoten
Tankgröße 2.900 Liter
Autonomieziel 72 Stunden
Nachweis Übergabe- & Testprotokolle
Auslöser BSI-Audit

Anonymisiertes Referenzprojekt

Fachinformationen

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FAQ

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Das KRITIS-Dachgesetz schreibt keine fixen Stundenzahlen vor, verlangt aber nachweisbar wirksame Resilienzmaßnahmen. Die BNetzA empfiehlt für TK-KRITIS-Standorte mindestens 72 Stunden Autonomie. BSI TR-03160 konkretisiert dies für Mobilfunkinfrastruktur: Kraftstoffversorgungskette muss vollständig dokumentiert sein – Reserve, Nachbetankungsverantwortung und Eskalation. In der Praxis gilt 72h als Audit-Benchmark; kritische Knotenpunkte oder exponierte Lagen können höhere Anforderungen haben.

BSI TR-03160 verlangt für KRITIS-Telekommunikationsstandorte eine vollständig dokumentierte Versorgungskette: ausreichende Kraftstoffreserve (typisch 72h), schriftlich geregelte Nachbetankungsverantwortung, Testlauf-Nachweise und einen definierten Eskalationsweg bei Langzeitausfall. Es reicht nicht, ein Aggregat aufzustellen – der gesamte Prozess muss auditierbar sein. Zieglmeier liefert beides: die zertifizierte Tankanlage und die vollständige Dokumentationskette.

Formel: Bedarf [l] = Verbrauch [l/h] × 72h + 20–30% Sicherheitspuffer (Kaltstart, Lastspitzen, Nachschubzeit). Typische Mobilfunkmasten-NEA verbrauchen 3–8 l/h unter Last. Beispiel: 6 l/h → 432 l netto × 1,25 Puffer = ca. 540 Liter pro Standort für 72h. Bei Multi-Standort-Projekten helfen wir bei der Gesamtdimensionierung – nennen Sie uns Aggregattyp und Nennleistung.

Ja. Zieglmeier ist erfahren in KRITIS-Telekommunikations-Rolloutprojekten mit 10 bis 50+ Standorten. Einheitliches Tankmodell, koordinierte Liefertermine, standortbezogene AwSV-Klärung, standardisierte Übergabedokumentation – alles aus einer Hand. Das reduziert den Koordinationsaufwand für Betreiber erheblich und stellt sicher, dass alle Standorte denselben Dokumentationsstandard für BSI-Audits erfüllen.

Ja. Die AwSV unterscheidet nicht zwischen Miet- und Eigentumstanks – entscheidend ist die Aufstellung, nicht das Eigentumsrecht. Alle Zieglmeier-Mietanlagen sind doppelwandig mit aktiver Vakuum-Lecküberwachung und erfüllen die AwSV-Anforderungen für den Außenbereich. Standortspezifische Besonderheiten (Schutzgebiete, Untergrund) klären wir projektbezogen vor Lieferung und dokumentieren die Betreiberverantwortung.

HVO/XTL nach EN 15940 ist für Mobilfunkmasten-NEA mit langen Standbyzeiten besonders empfehlenswert: bis zu 10 Jahre Lagerstabilität (vs. 6–12 Monate Diesel), kein mikrobielles Wachstum, weniger Kraftstoffalterung. Das senkt Wartungsaufwand und Notstart-Risiko. Voraussetzung: Motorfreigabe des NEA-Herstellers. Alle Zieglmeier-Stahltanksysteme sind HVO-kompatibel.

Zieglmeier liefert für KRITIS-Telekommunikationsstandorte: Übergabeprotokoll (Tankzustand, Konfiguration, Seriennummer), Einweisungsnachweis für Betriebspersonal, schriftliche Festlegung von Nachbetankungsverantwortung und Eskalationsweg. Optional: standardisierte Testlauf- und Betankungsprotokolle für den laufenden BSI-Audit-Nachweis. Damit ist die vollständige Dokumentationskette erfüllt, die BSI TR-03160 und das KRITIS-Dachgesetz von TK-Betreibern verlangen.

Bei KRITIS-Notfallbedarf in der Telekommunikation liefern wir innerhalb von 24–48 Stunden bundesweit. Unsere Lagerbestände sind auf schnelle Reaktionszeiten für KRITIS-Betreiber ausgelegt. Bei akutem Bedarf – z.B. nach ungeplanten NEA-Ausfällen oder Extremereignissen – sprechen Sie uns direkt an: Wir prüfen Verfügbarkeit und Lieferzeit sofort und koordinieren bei Bedarf mehrere Standorte parallel.

Experten Beratung

Ihr KRITIS-Projekt in der Telekommunikation – wir sind bereit

Schildern Sie uns Ihr Autarkie-Ziel, Standorte und NEA-Konfiguration. Wir dimensionieren die passende Mietlösung und liefern mit vollständiger Auditdokumentation – bundesweit.

Kontakt: +49 8252 909 620 | verkauf@zieglmeier.de

Ansprechpartner: Nico Zieglmeier (Geschäftsführer)