Wassersilos: 8 hilfreiche Wassersilo-Wartungstipps

Wassersilos sind bei mangelnder Wartung größeren Gefahren durch Schäden ausgesetzt. Wassersilos können leicht überlaufen oder bersten. Zu den wichtigsten Ursachen für diese und andere Gefahren gehören Rostbildung oder eine unentdeckte Schieflage der Silos. Zum Überlaufen des Wassersilos kann es beispielsweise aufgrund einer zu kleinen Entwässerungskapazität des Überlaufs kommen. Ein anderer Grund kann darin liegen, dass die Förderpumpe einen Defekt hat. Nicht zu unterschätzen sind auch die Folgeschäden, die infolge eines defekten Silos auftreten können. Wassersilos bedürfen daher regelmäßiger Wartung, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Mit den folgenden 8 Wassersilo-Wartungstipps können Sie Schäden und Folgeschäden dauerhaft vermeiden.

  1. Kontrolle auf Rost oder Undichtigkeiten

    Eine regelmäßige Überprüfung ist der wichtigste Wassersilo-Wartungstipp. Zwei Mal jährlich sollten Sie das Wassersilo auf Schäden durch Rost oder Undichtigkeit überprüfen. Auch eine Schräglage ist zu vermeiden. Weiße Sporen auf dem Silo können auf eine leichte Schräglage hindeuten. Poröse Stellen sind als Indikator für fehlende Dichtigkeit zu berücksichtigen. Vor Korrosion der Silowand schützt eine Beschichtung.

  2. Überprüfung beweglicher und schwimmender Teile

    Ein weiterer Wassersilo-Wartungstipp bezieht sich auf die beweglichen Teile des Silos. Etwa zwei Mal pro Jahr sollten Sie kontrollieren, ob die schwimmenden oder beweglichen Teile des Silos noch eine einwandfreie Funktion aufweisen.

  3. Pflege und Wartung bei Witterungseinflüssen

    Witterungseinflüsse wie beispielsweise Kälte und Frost können dem Silo besonders zusetzen. Ein wichtiger Wassersilo-Wartungstipp ist daher die Verwendung von Witterungsschutz. Mit einer Abdeckplane können Sie das Silo bereits wirksam vor vielen Einflüssen Schützen. Handelt es sich um Frostperioden, achten Sie darauf kein Wasser mehr zu entfernen, wenn sich eine Eisschicht im Wassersilo befindet.

  4. Kontrolle der Silofolie

    Die Folie des Silos sollte einer regelmäßigen Kontrolle auf Schrumpfung unterzogen werden. Besonders wenn es sich um ein Silo mit schwankenden Wasserständen handelt, ist die Folie oft für Schrumpfung empfindlich. Schrumpfungen sind zu vermeiden, da sie schnell zu Rissen führen. Ein Indikator auf Schrumpfung ist es, wenn die Folie nicht mehr der Wellplattenform folgt.

  5. Spannung der Folie kontrollieren

    Ist die Folie bereits geschrumpft, hilft es, die Spannung der Folie zu reduzieren. Hierzu können Sie wenn möglich die Länge der Folie auf der Außenseite verringern.

  6. Wassersilo-Wartungstipp zum Wechseln der Folie

    Wenn Sie die Folie ersetzen, sollten Sie hinreichend Zeit für eine Kontrolle der Innenwand auf Rostbildung einplanen. Die durch Rost beschädigten Platten sollten Sie ersetzen.

  7. Schlamm entfernen

    Wenn Sie die Silofolie wechseln, sollten Sie den angesammelten Schlamm beseitigen. Unter der Folie sammelt sich oft Schlamm an. Dieser kann im weiteren Verlauf zur Entstehung von Biogas führen. Verschleiß oder Leckage der Folie sind die Folgeschäden.

  8. Wassersilo-Wartungstipp zum Ersatz der Folie

    Wenn Sie die Folie ersetzen, sollten Sie dies bei Umgebungstemperaturen von nicht weniger als 10 Grad Celsius tun. Es empfiehlt sich, gleichzeitig zu den Folien auch die Schutzplanen zu ersetzen.

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